„Fokus.Land“
 | | Fokus.Land |
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Bundesanstalt für Bergbauernfragen,
Marxergasse 2/ Mez., Festsaal,
1030 Wien
Zeit: Donnerstag, 22. März 2012, 18 00 c.t
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Seit meinem Umzug nach Wien vor 4 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Land. Dieses Thema zieht sich wie ein roter Faden durch mein Werk. Einerseits ist dafür meine eigene Vergangenheit mit einer Großmutter, die als Kleinbäuerin tätig war, grundlegend, andererseits das Leben in verschiedenen Großstädten, das ich seit 10 Jahren führe.
Die Landszenen, die in meiner künstlerischen Auseinandersetzung immer
wieder entstehen, werden mit neu Erlebtem kombiniert.
Menschen und Tiere spielen die Hauptrolle in den Gemälden und
Zeichnungen. Meist sind es alte Menschen und Kinder. Beides
Lebensphasen, die besonders prekär sind, da eine hohe Abhängigkeit von
anderen Menschen besteht. Die Kindheit - eine häufig romantisierte Zeit -
wird zum Moment der größten Verletzlichkeit, prägend für das ganze
Leben. Das Alter - in dem Fähigkeiten und Wissen am größten sind, jedoch
der körperliche Verschleiß und Abbau spürbar wird; besonders bei
Menschen, die in ihrem Leben hart körperlich gearbeitet haben( wie es am
Land üblich ist bzw. war). Mir geht es darum Momente und Ausdrücke
einzufangen, die zwar alltäglich, aber auch irritierend und berührend
sind.
Bei den Tieren sind es das Huhn und der Hirsch, die mich
besonders faszinieren. Das Huhn als Alltagstier auf einem Hof, das
Nahrung spendet und der Hirsch als Sinnbild der Natur: scheu, weise
anmutend, stark und doch in seinem Lebensraum beeinflusst vom Menschen.
Das Landleben im Allgemeinen ist hier Symbol für eine vergangene
Zeit, auch meiner eigenen Vergangenheit. Die modernen Elemente
(Industrie, Einkaufswagen, Windräder) bilden die Verbindung zum Heute,
muten allerdings in diesem Kontext meist etwas befremdlich und sogar
bedrohlich an.
Ramona Schnekenburger auf Flickr: weiter Werke...
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