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FB64: Die Agro-Gentechnik zwischen Gen-Verschmutzung und Gentechnikfreiheit |
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Josef Hoppichler
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Das Buch beschäftigt sich mit der wirtschaftlichen, sozialen und
politischen Entwicklung des globalen Anbaus gentechnisch veränderter
Organismen (GVO). Es analysiert die wichtigsten
Entwicklungstendenzen und Problembereiche der Agro-Gentechnik sowie die
unterschiedlichen
Politik-Reaktionen differenziert nach Ländern und geografischen
Regionen: Nordamerika (USA und
Kanada), Südamerika (Argentinien und Brasilien), Asien (Japan, Indien,
China), Australien und Europa (EU, Schweiz, gentechnikfreie Regionen).
Eine solche Analyse war notwendig, um den Weg eines „gentechnikfreien
Österreich“ abzusichern und
ihn gleichzeitig in den internationalen Kontext einzubetten. Nicht
verschwiegen wird, dass die
Agro-Gentechnik ein globales Problem ersten Ranges ist. Eine
Hundert-Prozent-Gentechnikfreiheit ist durch das Potential der
Auskreuzung der Pflanzen und vor allem durch die Vermischung der
Ernteprodukte und Nahrungsbestandteile im Rahmen globaler Handelsströme
nicht mehr möglich.
Deshalb ist auch von „Gen-Verschmutzung“ die Rede, ein Begriff, der vom Nobelpreisträger Georges
Köhler bereits 1992 geprägt wurde.
Allein die bisherigen Großversuche mit GV-Pflanzen – zu 80 Prozent handelt es sich um
herbizidresistente, d.h. pestizidbedürftige Pflanzen – bedingen, dass die globalen Probleme mit
GVO-Verunreinigungen stark zugenommen haben, und sich gleichzeitig enorme Risikopotentiale im
globalen Maßstab ankündigen.
Dieses Buch zeigt aber auch die alternativen Ansätze für Gentechnikfreiheit, insbesondere für Europa,auf.
Das Umfeld der Agro-Gentechnik ist zwar schwierig und komplex – aber angesichts der
Alternativen nicht hoffnungslos.
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Für Buchfreunde: Die gedruckte Version können Sie hier zum Selbstkostenpreis bestellen:
Forschungsbericht Nr. 64 der Bundesanstalt für Bergbauernfragen, Wien 2010, 378 Seiten, Preis: 23,00 €
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