„natURkraft“
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Bundesanstalt für Bergbauernfragen,
Marxergasse 2/ Mez., Festsaal,
1030 Wien
Zeit: Mittwoch, 19. Mai 2010, 18 00 c.t
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Mit allerlei Augen- und Ohrenschmaus garniert beginnt die Ausstellung mit dem bewusst schlicht gewählten Titel
„natURkraft“ der burgenländisch -kärntnerischen Kunstfamilie Simetzberger.
Musikalisch wird die Vernissage vom ukrainischen Starviolinisten Sergei Bolotny umrahmt, der mit traumtänzerischer Leichtigkeit Paganini interpretiert,
in namhaften Kammermusikensembles mitwirkt, mit ebenso bravouröser Leichtigkeit ein Meister der Kleszmermusik ist.
Musikalisch untermalt werden auch die Bildvorführungen des Abends sein,
die teils in engem Zusammenhang mit
dem
Ausstellungsthema stehen(Ur, Kommunikation von Gia Simetzberger),
teils ganz im Gegenteil eine Konfrontation mit der menschlichen Nutzung
von Energieressourcen
darstellen. Denn die beiden Söhne von Gia, beide
bereits mehrfach mit Kulturpreisen ausgezeichnet sind mit einer
Sonderausstellung
„Light Graffiti – Zeichen der Zeit“ vertreten, wohl in Form von
Bildershows als
auch in Form von Exponaten.
Interessant versprechen auch die Gäste des Abends zu
werden, denn angezogen durch Gias jahrelanges Engagement im sozialen und
ökologischen Bereich kommen Freunde, mit denen sie eine tiefe Liebe und
Achtung
für die Natur verbindet, und die in ihren Fachgebieten Vorreiter sind,
und wollen damit
ihrer Freude Ausdruck verleihen, dass diese Ausstellung zustande kam.
So wird u.a. Manfred Grössler, Grazer Publizist, Ernährungs- und
Gentechnikexperte, als Freund einige Sätze sprechen.
Zu den Exponaten (diese blieben bis Ende Oktober zu
besichtigen):
Eine Installation, bestehend aus mehreren Stelen mit Bildern
und lyrischen Texten, Naturkräfte widerspiegelnd, Fine Art Prints auf
Leinwand (Fotografien und digitale Collagen) sowie einige Objekte aus
Pflanzenfasern stellen einen naturbetonten Querschnitt aus Gias Werk
dar, ergänzt mit Light Graffiti-Art Prints von Edi Simetzberger.
Die Botschaft dieser Ausstellung erschließt sich dem
Betrachter, der viel Natur in modernem Gewand begegnen wird. Gia wollte
nicht beim bildhaften Ausdruck stehenbleiben, sie versuchte, der Natur
selbst bzw. der Begegnung mit der Natur in lyrischer Weise Sprache zu
verleihen. Dabei ging sie eine Kooperation mit der anerkannten Kärntner
Literatin Sieglinde Jank-Arrich ein, die sowohl auf den gezeigten
Stelen als auch in der Bildperformance ihren Niederschlag findet. Die
schlichten Texte, die eine tiefe Liebe zur Erde, zu den Elementen,
Naturkräften, Lebewesen ausdrücken, berühren. Bücher der Autorin sind
während der Vernissage erhältlich.
Ein bewusster, liebevoller, respektvoller Umgang mit der
Natur und mit den Naturkräften ist das Anliegen der Ausstellerin. Altes
Wissen tritt wieder zutage in einer Zeit, in der Lebewesen zu reinen
Sachwerten degradiert wurden – in aller Welt gab es Traditionen des
Bittens, Segnens, Dankens, der Verehrung. Ausgerechnet die modernste
Forschung untermauert nun, dass es keinesfalls egal ist, welche
Einstellung wir pflegen und wohin wir unser Bewusstsein ausrichten… Es
wird für die Besucherinnen der Vernisage sachliche und lyrische
Statements zum Mitnehmen geben.
Ich möchte mich für diese Veranstaltung anmelden:
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