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Josef Hoppichler
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Das Buch beschäftigt sich mit der wirtschaftlichen, sozialen und
politischen Entwicklung des globalen Anbaus gentechnisch veränderter
Organismen (GVO). Es analysiert die wichtigsten
Entwicklungstendenzen und Problembereiche der Agro-Gentechnik sowie die
unterschiedlichen
Politik-Reaktionen differenziert nach Ländern und geografischen
Regionen: Nordamerika (USA und
Kanada), Südamerika (Argentinien und Brasilien), Asien (Japan, Indien,
China), Australien und Europa (EU, Schweiz, gentechnikfreie Regionen).
Eine solche Analyse war notwendig, um den Weg eines „gentechnikfreien
Österreich“ abzusichern und
ihn gleichzeitig in den internationalen Kontext einzubetten. Nicht
verschwiegen wird, dass die
Agro-Gentechnik ein globales Problem ersten Ranges ist. Eine
Hundert-Prozent-Gentechnikfreiheit ist durch das Potential der
Auskreuzung der Pflanzen und vor allem durch die Vermischung der
Ernteprodukte und Nahrungsbestandteile im Rahmen globaler Handelsströme
nicht mehr möglich.
Deshalb ist auch von „Gen-Verschmutzung“ die Rede, ein Begriff, der vom Nobelpreisträger Georges
Köhler bereits 1992 geprägt wurde.
Allein die bisherigen Großversuche mit GV-Pflanzen – zu 80 Prozent handelt es sich um
herbizidresistente, d.h. pestizidbedürftige Pflanzen – bedingen, dass die globalen Probleme mit
GVO-Verunreinigungen stark zugenommen haben, und sich gleichzeitig enorme Risikopotentiale im
globalen Maßstab ankündigen.
Dieses Buch zeigt aber auch die alternativen Ansätze für Gentechnikfreiheit, insbesondere für Europa,auf.
Das Umfeld der Agro-Gentechnik ist zwar schwierig und komplex – aber angesichts der
Alternativen nicht hoffnungslos.
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Der biologische Landbau in Österreich durchläuft derzeit eine spannende
aber auch zweispältige Entwicklung im Spannungsfeld zwischen
Professionalisierung und Konventionalisierung.
Diese Studie verfolgt deshalb die Intention, eine möglichst umfassende
Zusammenschau der
Entwicklungen der gegenwärtigen Situation, der Probleme sowie der
zukünftigen Herausforderungen des biologischen Landbaues in Österreich
zu erstellen. Ausgehend von einer früheren Arbeit der BA für
Bergbauernfragen stellte sich das AutorInnenteam die Aufgabe, eine
kompakte und aktuelle Übersicht über die wesentlichen Entwicklungen,
Strukturen und Perspektiven des österreichischen Bio-Sektors zu
erarbeiten und diese in einen internationalen Kontext einzubetten.
Im ersten Band (FB 54) werden Analysen über die Strukturentwicklung in
Österreich und der EU (Betriebe, Flächen, Bio-Quoten), das Ausmaß und
die Entwicklung der Förderungen, der Marktstruktur- und Marktentwicklung
sowie regionale Bio-Initiativen vorgestellt.
Im zweiten Band (FB 55), einem Reader, beleuchten WissenschaftlerInnen
unterschiedlicher Fachrichtungen wichtige Problembereiche, Entwicklungen
und Zukunftsthemen im Bio-Sektor.
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Im Rahmen des Projekts "Entwicklungschancen der Landwirtschaft und
Agrarpolitk unter Bedingungen begrenzten Wachstums" an der Bundesanstalt
für Bergbauernfragen werden die wesentlichen Triebkräfte der
Produktionsentwicklung in der Landwirtschaft und der Wandel der
Agrarstruktur analysiert und deren Auswirkungen auf entwicklungsschwache
Gebiete und Bergregionen abgeschätzt.
In der ersten Studie aus diesem Projekt (Forschungsbericht Nr. 19: "Agrarpolitik 1, Theoretischer Diskurs") wurde die
moderne Landwirtschaft, ihre Entwicklungstendenzen und die Agrarpolitik einer Systemanalyse unterzogen .
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 | | FB 61 | Ergebnisse, Erfahrungen & Reflexionen aus einem Aktionsforschungsprojekt
Michael Groier, Christoph Kirchengast, Markus Schermer (Hg.)
Der vorliegende Forschungsbericht befasst sich mit dem Thema Bioregionen, einem Instrument der nachhaltigen integralen Regionalentwicklung. Im Mittelpunkt des Konzeptes Bioregionen steht der Biologische Landbau, der durch Kooperationen entlang seiner Wertschöpfungskette und durch Vernetzung mit anderen regionalen AkteurInnen zu einer dynamischen Entwicklung der gesamten Region beitragen soll. Mittels eines Action Research Ansatzes wurde anhand eines intensiven, dreijährigen Kooperationsprozesses mit vier österreichischen Pilotregionen ein Modell erarbeitet, das den Begriff Bioregionen klar definiert (Abgrenzung, Mindestkriterien, Entwicklungsbereiche) und so zukünftige Umsetzungsschritte ermöglicht. Neben der Erarbeitung des Modells Bioregionen werden die Erfahrungen in den vier Pilotregionen in Form dreier Beiträge wissenschaftlich reflektiert und die Analysen durch zwei Beiträge aus Deutschland und der Schweiz auch international ergänzt. Empfehlungen zur Implementierung und Weiterentwicklung des Konzeptes Bioregionen runden den Bericht ab.
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WeggefährtInnen von Josef Krammer und der BA für Bergbauernfragen erinnern sich
 | | FB 60 |
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Wir haben die Initiative ergriffen, Josef Krammer und die Bundesanstalt
für Bergbauernfragen in einer Festschrift der besonderen Art zu
würdigen. Im Rahmen dieses Buches haben wir kurzfristig viele Menschen
gebeten, einen Beitrag zu liefern. Wobei wir WeggefährtInnen in einem
breiten Kontext definierten. Den Inhalt und die Form der Beiträge
ließen wir bewusst offen, nur bei der Länge der Beiträge versuchten wir
Grenzen zu setzen. Der Erfolg ist überwältigend. Wir haben eine
Vielfalt an Beiträgen bekommen, die in ihrer Fülle,
Verschiedenartigkeit und Herzlichkeit den Menschen, Kollegen,
Vorgesetzten, Lehrer und Strategen Josef Krammer in einzigartiger Weise
beschreiben und würdigen.
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