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BF112/07: Direktzahlungen aufgrund des notwendigen Arbeitseinsatzes Drucken E-Mail

Einbeziehung des Arbeitseinsatzes für die Gewährung von Direktzahlungen in der österreichischen Landwirtschaft

Zielsetzung

Ziel des Projektes ist es, die Auswirkungen der Einbeziehung des Arbeitseinsatzes als Kriterium zur Gewährung der Direktzahlungen in der österreichischen Landwirtschaft zu prüfen. Im Einzelnen wird die Verteilung der Direktzahlungen unter bisherigen Förderkriterien mit jenen der Einbeziehung des Arbeitseinsatzes analysiert. Die Ergebnisse werden gesondert nach Betriebsformen, Regionen und Lagen nach natürlicher Erschwernis ausgewiesen.Daraus sollen neue Erkenntnisse für künftige Förderprogramme in der österreichischen Landwirtschaft gewonnen werden.

Projektteam

Gerhard Hovorka, Oliver Tamme

in Kooperation mit Leopold Kirner (AWI) und Franz Handler (BLT)

Projekt abgeschlossen

Folgende Arbeiten wurden bis jetzt durchgeführt click to expand

Publikationen

Kirner, Leopold, Hovorka, Gerhard, Handler, Franz, Tamme, Oliver, Stadler, Markus, Hofer, Otto, Blumauer, Emil (2008): Analyse der Einbeziehung des Arbeitseinsatzes für die Ermittlung von Direktzahlungen in der Landwirtschaft. Wien.

Vorträge

Kirner, Leopold, Hovorka, Gerhard (2007): Einbeziehung des Arbeitseinsatzes für die Gewährung von Direktzahlungen in der österreichischen Landwirtschaft. Präsentation vor der § 7-Kommission am 28. Juni 2007. Wien.

Kirner, Leopold, Hovorka, Gerhard (2008): Einbeziehung des Arbeitseinsatzes für die Gewährung von Direktzahlungen in der österreichischen Landwirtschaft. Endpräsentation vor der § 7-Kommission am 29. Mai 2008. Wien.

 
BF110/06: COST Aktion 866 „Therapie in Landwirtschaft und Gartenbau“ Drucken E-Mail

Die wenig komplexen, leicht überschaubaren Strukturen der landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Lebens- und Arbeitswelt, die Vielseitigkeit der Arbeitsabläufe, der Umgang mit Tieren und Pflanzen, der noch relativ wenig entfremdete Charakter der Arbeit eröffnen Chancen für verschiedenartige soziale Projekte, wie z.B. einer gemeindenahen psychiatrischen Versorgung, Betreuung von Suchtkranken, behinderten und alten Menschen. Gleichzeitig eröffnen sich für die landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Betriebe über diesen sozialen Aufgabenbereich neue Einkommensperspektiven.

Das Projekts umfasst eine Status-quo-Erhebung bestehender Einrichtungen, die Analyse der erforderlichen Maßnahmen, Instrumente und Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche soziale Integration und letztendlich die wissenschaftlich-fachliche Unterstützung bei der Errichtung neuer Einrichtungen. Wissen soll ausgetauscht, verbreitert sowie die Potentiale, Möglichkeiten, Rahmenbedingungen und Limitierungen der Einrichtungen und Konzepte abgeschätzt werden. Die Vernetzung der Akteure im Bereich der klinischen Therapie, psychologischen, rechtlichen und sozialen Versorgung als auch der landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Betriebe hat dabei auf den Achsen Wohnen, Freizeit, Tagesstruktur und Arbeit zu erfolgen.

Projektbearbeiter

Georg Wiesinger

Projektdauer

2006-2010

Folgende Arbeiten wurden durchgeführt click to expand

Berichte und Buchbeiträge

Dessein, Joost (ed.) (2008): Farming for Health. Proceedings of the Community of Practice Farming for Health, 6-9 November 2007, Ghent, 195 pp.

Dessein, Joost; Bock, Bettina (eds.) (2010): The economics of Green Care in Agriculture, Loughborough University, U.K., 94 pp.

Di Iacovo, Francesco; O’Connor, Deirdre (eds.) (2009): Supporting policies for Social Farming in Europe. Progressing Multifunctionality in Responsive Rural Areas, SoFar project final report, Firenze, 221 pp.

Gallis, Christos (ed.) (2007): Green Care in Agriculture. Health effects, economics and policies. Proceedings of the First European COST Action 866 conference Vienna 20-22 June 2007, University Studio Press, Thessaloniki, 269 pp.

Hassink, Jan; van Dijk, Majken (eds.) (2006): Farming for health. Green care farming across Europe and the U.S., Wageningen, 357 pp.

Sempik, Joe; Hine, Rachel; Wilcox, Deborah (2010): Green Care: A conceptual framework, Loughborough University, U.K., 119 pp.

Therapeutic Communities: International Journal of the association of therapeutic communities, Green Care edition 29,3, autumn 2008, U.K. pp. 221-344.

Wiesinger, Georg; Neuhauser, Fritz; Putz Maria (2006): Farming for Health in Austria. Farms, horticultural therapy, animal-assisted therapy In: Hassink, Jan; van Dijk, Majken (eds.) (2006): Farming for health. Green care farming across Europe and the U.S., Wageningen

Arikel

Wiesinger, Georg (2009): Green Care. Eine Story über kaum wahrgenommene Chancen. In: Soziologie heute, Juni 2009, Linz, pp.10-12

Wiesinger, Georg (2010): Was ist Green Care und welche Bedeutung hat Green Care in Österreich? ÖKL Österreichisches Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung. Newsletter 40 (Dez. 2010), Wien

Radiobeitrag

Tanja Male: Green Care. Ein neues Schlagwort sozialpsychologischer Betreuung. Sendereihe Welt der Wissenschaft. Montag 2.7.2007 19.05 – 19.30 Uhr ORF Sender Ö1.

 
BF/E2: Entwicklung und Erprobung innovativer Fortbildungsprogramm für Frauen Drucken E-Mail

In landwirtschaftlichen und gärtnerischen Betrieben in Führungspositionen als Beitrag zur Europäisierung der Bildung im Rahmen von Leonardo

Bearbeiterin

Elisabeth Loibl

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BF94/03: Territoriale Systeme gegen Ausgrenzung und Armut Drucken E-Mail

Systèmes Territoriaux contre l’Exclusion et la Précarité“

Zielsetzung

Anlässlich des Europäischen Rats von Lissabon im März 2000 wurde eine "offene Methode zur Koordinierung" verabschiedet, um einen "entscheidenden Einfluss auf die Beseitigung der Armut und sozialen Ausgrenzung bis 2010" zu erreichen. Neben der Durchführung Nationaler Aktionspläne gegen Armut und soziale Ausgrenzung, Berichten über die soziale Integration wurde dabei auch einAktionsprogramm der Gemeinschaft zur Förderung der Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten bei der Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung verabschiedet. Dieses Aktionsprogramm der Gemeinschaft wird von der GD Beschäftigung und Soziale Angelegenheiten verwaltet und ist auf fünf Jahre angelegt (2002-2006). Dabei sollen transnationale Austauschprogramme die Zusammenarbeit der Akteure verbessern, das Verständnis für Armut und soziale Ausgrenzung vertiefen und schließlich auf die kommenden Nationalen Aktionspläne einwirken. Das Transnationale Austauschprogramm "Territoriale Systeme gegen Ausgrenzung und Armut" (STEP) wurde im Rahmen dieses Aktionsprogramms ausgewählt, mit dem Ziel, die Bedingungen zu beseitigen, welche zu Armut, sozialer und wirtschaftlicher Ausgrenzung in den ländlichen Regionen führen. Der Landwirtschaft wird dabei im Sinne eines interdisziplinären Ansatzes, eine wichtige Bedeutung in einer wechselseitigen Verschränkung mit den anderen Wirtschaftssektoren und dem gesellschaftlichen und sozialen Leben beigemessen. Neben der Analyse der Armutsursachen soll durch Mobilisierung der zahlreichen Akteure auf lokaler Ebene, Bekämpfung prekärer Arbeitssituationen, Schaffung neuer qualitativ hochwertiger Arbeitsplätze, organisierter Nachbarschaftshilfe und gemeinsamer Nutzung landwirtschaftlicher Arbeitsmittel eine bessere soziale Eingliederung sowohl von Männern als auch von Frauen erreicht werden.

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BF51/90: Situation von Behinderten im Bereich der Landwirtschaft Drucken E-Mail

Zielsetzung

In diesem Projekt war sowohl die Lebens- und Arbeitsbedingungen von körperlich behinderten Menschen in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum Gegenstand der Analyse als auch die Situation von Menschen mit psychischen und geistigen Behinderungen. Schwerpunktmäßig wurde die rechtliche Situation Behinderter in Österreich dargestellt und eine Evaluierung der Möglichkeiten einer beruflichen und sozialen Rehabilitation von Körperbehinderten in der Landwirtschaft durchgeführt. Es wurde aufgezeigt, dass eine körperliche Behinderung nicht unbedingt in eine soziale Sackgasse führen muss und dass durchaus Möglichkeiten einer beruflichen und sozialen Rehabilitation und Partizipation als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft gegeben sind. Weiters wurden im Rahmen dieses Projektes die Lebenssituationen von geistig Kranken und psychisch Behinderten in der Landwirtschaft in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum evaluiert und Perspektiven einer aktiven Integration geistig Behinderter und chronisch psychisch Kranker unter dem Leitbild einer "Offenen Psychiatrie" diskutiert. Zentral ist dabei auch die Präsentation einiger bestehender oder in Entwicklung begriffener Integrationsmodelle für geistig behinderte Menschen in der Landwirtschaft.

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