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Artikel
BF106/06: Betriebsleiterinnen auf land- und forstwirtschaftlichen Betrieben Drucken E-Mail

Eine explorative Analyse

Zielsetzung
Im EU-weiten Vergleich liegt die Zahl der Betriebsleiterinnen auf land- und forstwirtschaftlichen Betrieben in Österreich mit rd. 30% im Spitzenfeld. Neben der vielfältigen betrieblichen Arbeit tragen Frauen noch immer überwiegend die alleinige Verantwortung für die Versorgungsarbeit im Haushalt und sind darüber hinaus oftmals politisch, sozial und kulturell in der Gemeinde oder in der Region engagiert. In der gegenständlichen Studie soll der Frage nachgegangen werden, warum es gerade in Österreich eine so große Zahl an weiblichen Betriebsleiterinnen gibt , wo doch die Vererbung der Betriebe meist noch immer partrilinear erfolgt? So ist anzunehmen, dass neben der außerbetrieblichen Beschäftigung des Partners auch steuerrechtliche, penisonsrechtliche und fördertechnische Gründe dazu geführt haben. Über diese Fragen hinaus ist in dieser Studie von Interesse, welche Betriebe von Frauen bewirtschaftet werden, wie die Arbeitsverteilung und die Zusammensetzung des Haushaltseinkommens auf dem Betrieb aussieht, wie auf von Frauen geleiteten Betrieben die Entscheidungsfindung etwa bei Investitionen erfolgt, wer die Vertretung nach außen wahrnimmt und ob sich die Geschlechterverhältnisse dadurch am Hof verändert haben. In der nationalen und internationalen Literatur wird bereits von „multiplen“ oder „cross-cutting“ Identitäten von Frauen in der Landwirtschaft gesprochen, die durch ihre vielfältigen Lebensmuster auch sehr viel an sozialer und regionaler Innovation bewirken.
Projektteam
Theresia Oedl-Wieser, Georg Wiesinger
Projektdauer
2005-2008
 
BF104/05: Mapping Gender Drucken E-Mail

Analyse und graphische Aufbereitung geschlechterdisaggregierter Daten im Bereich der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes

Zielsetzung
In den vom BMLFUW verwalteten Bereichen gibt es umfangreiche statistische Datenbasen, die bis dato kaum für eine geschlechterspezifische Auswertung und Aufbereitung genutzt wurden. Gerade in Hinblick auf die ex-post Evaluierung des laufenden Programms für die Entwicklung des ländlichen Raumes (2000 – 2006) sowie die kommende Programmplanungsperiode (2007 – 2013), ist es notwendig, auf aktuelle geschlechterspezifische Daten zurückgreifen zu können. Geschlechteradäquate und geschlechtergerechte Statistiken – Gender Statistics – sollen dazu beitragen, geschlechterspezifische Ungleichheiten sichtbar zu machen und insgesamt das Verständnis für die unterschiedliche Situation von Frauen und Männern zu erhöhen. Eine geschlechtergerechte Erhebung und Aufbereitung von Statistiken ist nicht nur notwendig, um die generelle Vergleichbarkeit zwischen Frauen und Männern zu gewährleisten, sie ist auch unerlässlich, um die Beteiligung und Teilhabe von Frauen und Männern in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft angemessen erfassen, messen und beurteilen zu können. Im Rahmen dieses Projektes soll, ausgehend von der Auswertung bestehender statistischer Datenbasen, eine Analyse und graphische Darstellung gender-disaggregierter Daten – Mapping Gender – im Bereich der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes durchgeführt werden.
Projektteam
Theresia Oedl-Wieser, Roland Neissl
Projektdauer

2005-2007

Folgende Arbeiten wurden bis jetzt durchgeführt click to expand

Oedl-Wieser, Theresia, Neissl, Roland (2007): Mapping Gender – Analyse geschlechter-disaggregierter Daten im Bereich der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes. In: BMLFUW: Gründer Bericht 2007. Wien. (Im Erscheinen)

 

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Ausstellung „natURkraft“ – 19. Mai 18:00
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