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Gender-sensitive regional development (2005)

A necessary strategy for rural areas in Austria

Im Jahr 2004 werden zahlreiche mittel- und osteuropäische Länder der Europäischen Union beitreten. Im Zuge der Europäischen Integration muss der Aufrechterhaltung sowie der Weiterentwicklung der ländlichen Regionen in den Beitrittsländern besonderes Augenmerk zukommen. Es wird als wichtige Aufgabe der Regionalentwicklung gesehen, insbesondere durch ökonomisches Wachstum eine möglichst hohe Aufenthalts- und Lebensqualität für die Bevölkerung zu schaffen. Integrierte und nachhaltige Entwicklungskonzepte für ländliche Regionen sollten sowohl alle Wirtschaftssektoren als auch alle Bevölkerungsgruppen in ihre Entwicklungsbemühungen mit einbeziehen. Geschlechtersensible regionalpolitische Analysen in Österreich haben aufgezeigt, dass sich die geschlechterspezifischen Ungleichheiten in der regionalen Entwicklung im Zuge sozioökonomischer Veränderungen verstärken, wenn nicht entsprechend durch eine inhaltliche Neuausrichtung der Regionalpolitik unter Einbeziehung der Strukturkategorie „Geschlecht“ entgegengesteuert wird. Im nachstehenden Beitrag wird die Notwendigkeit für eine solche Strategie dargelegt. Schlagworte: Gleichstellungsorientierte Regionalentwicklung, Gender Mainstreaming, Frauen in ländlichen Regionen.

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Oedl-Wieser, Theresia, Herzog Siegrun, Hinterleitner, Vera (2005): Gender-sensitive regional development – a necessary strategy for rural areas in Austria. In: Jahrbuch der österreichischen Gesellschaft für Agrarökonomie. Band 13 anlässlich der 13. Jahrestagung der Slowenischen Gesellschaft für Agrarökonomie und der Österreichischen Gesellschaft für Agrarökonomie, 18.-20.9.2003 in Domžale/Ljubljana. Wien: facultas. 237-252.
(http://www.boku.ac.at/oega/Tagung/2003/03_Herzog.pdf)

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